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KSV-Baunatal - Hessenligist

U15 – 8 Stunden dem Ende entgegen

Ergebnisse der letzten drei Spiele:

SV Sandhausen – KSV Baunatal 3:0 (1:0)

KSV Baunatal – RW Frankfurt 0:2 (0:2)

FSV Waiblingen . KSV Baunatal 4:1 (4:1)

 

Die Reise in der höchsten deutschen Spielklasse der C- Jugend ist für die Spieler, Trainer und Eltern der U15 des KSV Baunatal vorbei. Nach über 10 Jahren ausschließlich Hessenliga in Nordhessen, konnte der KSV Baunatal in der abgebrochenen Corona-Saison den Aufstieg in die C-Jugend Regionalliga feiern. Schnell wurde klar, dass das für alle Beteiligten keine einfache Angelegenheit sein wird. Der Kader stand letztendlich erst 2 Tage vor Ende der Wechselfrist fest und auch die Vorbereitung verlief eher ungeplant durchwachsen.

Gegen Ende der Sommerferien fuhr man gemeinsam in ein Trainingslager nach Naumburg/Saale, um sich bestmöglich auf die schwierige Saison vorbereiten zu können. Wie in einigen HNA Artikeln veröffentlich, war die Heimreise alles andere als schön. Das Ergebnis des Trainingslagers waren 22 positive Corona-Tests und die Verschiebung des 1. Spieltags gegen Offenbach. Lang erwartet, lang ersehnt und dann dieser Rückschlag, der natürlich auch weitere Folgeprobleme mit sich brachte.

Gegen den KSC war es dann nun endlich so weit. Die Mannschaft war extrem entschlossen und voller Vorfreude. Der Gegner hat einen tollen Namen und ist für eine gute Jugendarbeit bekannt. Das Spiel begann furios und hätte schon nach wenigen Sekunden mit dem 1:0 für uns ein erstes Highlight bringen können. Am Ende stand eine sehr unglückliche 1:3 Niederlage.

Gegen den FSV Waiblingen spielte man nicht gut, aber der 1:0 Heimsieg ließ schon mal jede Menge Ballast von allen herunterfallen. Leider ein Trugschluss wie sich in der Folgezeit bewahrheitete. Das größte Heimspielhighlight war dann allerdings das Spiel gegen die TSG Hoffenheim, gegen die man sogar zweimal in Führung gehen konnte. Letztendlich aber leider sich mit 2:4 geschlagen geben musste.  Es folgte allerdings eine lange Niederlagenserie bis zum Spiel gegen Darmstadt, wo man in Rengershausen ein verdientes 1:1 erzielen konnte.

Das letzte Highlight im Jahr 2021 war das Auswärtsspiel beim VfB Stuttgart, wo wir übernachteten und Tags zuvor das Bundesliga Heimspiel gegen Mainz 05 im Stadion verfolgten. Auch hier verlor man wieder äußerst unglücklich. Man führte lange Zeit, hatte kurz vor Schluss durch einen Pfostenschuss die Möglichkeit wieder mit 2:1 in Führung zu gehen und verlor dann doch wieder 1:2 durch einen Elfmeter, der sogar zunächst noch gehalten wurde.

Es folgte nun die Abstiegsrunde im Jahr 2022. Die Spieler zogen immer allesamt toll mit, wenngleich die Situation äußerst bescheiden war und jeder Fußballer lieber Spiele gewinnt, so zeigte man in fast jedem der letzten Spiele, dass man fußballerisch deutlich besser mithalten konnte. Man bolzte keine Bälle weg oder ergab sich seines Schicksals. Man versuchte mitzuspielen und kämpfte bis zur letzten Sekunde der Saison vorbildlich. Der verdiente Lohn war der 2:1 Heimsieg gegen den Karlsruher SC in zweifacher Unterzahl in den letzten 10 Minuten.

Nun stand am letzten Samstag das letzte Auswärtsspiel in Waiblingen. 4 Stunden dauerte eine Strecke und man sagen, dass die Fahrt an sich fast anstrengender als das Spiel war. Die Jungs spielten wieder ein ordentliches Spiel, standen sich aber bei den Gegentoren wieder einmal zu sehr selbst im Weg, weshalb letztendlich eine 1:4 Niederlage zu verbuchen war.

Das Abenteuer Regionalliga ist nun zu Ende. Es war eine sehr lehrreiche Erfahrung für alle Beteiligten und besonders für die Spieler. Wenngleich die Ergebnisse und die Erfolgserlebnisse fehlten, war es dennoch für jeden Spieler eine Möglichkeit sich mit den besten Spielern des Jahrgangs 2007 zu messen. Jeder Spieler wird von dieser Erfahrung profitieren und versuchen diese bestmöglich im nächsten Jahr in der Hessenliga und Verbandsliga der U17 und U16 zu nutzen.

Zum Schluss gilt es allen Beteiligten nochmals ganz ausdrücklich zu danken, die diese Saison mitgetragen und ermöglicht haben. Ohne diese Personen wäre das Abenteuer Regionalliga nicht möglich gewesen:

Verfasser: Robin Schüßler

U15 gelingt Überraschung gegen KSC

KSV Baunatal – Karlsruher SC 2:1 (1:0)
Tore: Tim Hornig, Ben Nickel

Sehr, sehr lange hat man auf diesen Moment gewartet. Oft war man sehr nah dran in dieser Saison und dennoch setzte sich fast immer die Qualität der NLZ Teams durch. So war man insbesondere im Hinspiel gegen den KSC, gegen Hoffenheim und gegen Stuttgart sehr kurz vor einer Überraschung. Man wusste, dadurch das man bisher immer nur sehr wenige Gegentore bekam, dass man nur selbst auch mal Tore erzielen müsste, wenn man eine Siegchance haben möchte.

Überhaupt mit solch einer Entschlossenheit und Begeisterung in das Spiel zu gehen ist nach solch einer Negativserie und einem Rückschlag nach dem anderen nicht selbstverständlich. Die Spieler haben eine ganz besondere Mentalität und Widerstandsfähigkeit und schaffen es dadurch immer und immer wieder mit voller Entschlossenheit in ein Spiel zu gehen und an sich zu glauben.

Dies war auch gegen den KSC wieder der Fall, wollte man doch zumindest noch ein NLZ in dieser Saison schlagen, nachdem der einzige Sieg bisher gegen Waiblingen errungen wurde. Karlsruhe kam auf jeden Fall besser in das Spiel und hatte die ersten größeren Chancen. Die Größte war ein verdeckter Schuss von der 16er Kante, den der überragende Torwart Jakob Schäfer noch an den Pfosten lenkte. Insgesamt lässt sich sagen, dass die Defensive einen hervorragenden Job gemacht hat und Karlsruhe immer wieder verzweifeln ließ. Die erste Großchance auf unserer Seite wurde durch einen wunderbaren Steckpass von Tim Hornig auf Colin Kniep eingeleitet, der in die Mitte zu Manol Dashev passte. Dieser schaffte es aber 2x nicht den Ball ins Tor zu bringen.

Dies schaffte dann allerdings Tim Hornig mit einem Freistoß aus gut 25m aus zentraler Position, den der Torwart vom KSC wohl zu spät sah.
Die zweite Halbzeit beginn dann ähnlich furios und unsere beiden Stürmer, welche eigentlich bisher immer als Innenverteidiger spielten, legten los. Julius Berk war auch von mehreren Karlsruhern nicht zu stoppen und bekam den Ball zu Ben Nickel, der den Ball im 1. Versuch noch nicht ins Tor brachte, aber den Nachschuss dann versenkte.

Anschließend war es vor allem der KSC, der Druck auf unser Tor ausübte, aber immer wieder war es die tolle Defensive und Jakob Schäfer, welche sie zum Verzweifeln brachten.

Nach einer umstrittenen Gelb-Roten Karte an Noah Radler und dann noch einer Roten Karte wegen Beleidigung für Simeon Schäfer spielte man die letzten 9min des Spiels sogar mit 2 Spielern weniger. Dennoch reichte es nur noch für ein Anschlusstor in der letzten Sekunde für Karlsruhe. Es war nun endlich geschafft, die Freude und vor allem die Befreiung war jeden der Spieler anzumerken.

 

Jakob Schäfer – Si. Schäfer – Hellmuth – Winter – Kniep – Radler – Dashev – Kersten (50.min Alili) – Hornig (65.min Sa. Schäfer) – Berk (40.min Kentel) – Nickel (50.min Haydari)

U15 – Mit Helmerich & Heussner in die Saison 2022/2023

Schon länger steht fest, dass das erfolgreiche Trainerduo auch in der nächsten Saison weiterhin den erfolgreichen Jahrgang 2008 trainieren wird. Außerdem dabei bleiben wird Timo Riedemann in der Funktion als Teammanager. Jens Helmerich trainiert die 2008er schon seit der E-Jugend. Florian Heussner kam  während der U13 hinzu. Die 2008er profitieren seitdem von der Erfahrung der beiden, welche früher selbst in der Funktion Trainer (Helmerich) und Spieler (Heussner) zusammen arbeiteten.

Die 2008er glänzen seit Jahren bei Leistungsvergleichen in ganz Deutschland und stellen mehrere Hessenauswahlspieler. Sowohl in der U11, U12 und in der U13 konnten sie die jeweiligen Titel für sich beanspruchen, wenngleich Corona sie jäh stoppte. Das Ziel ist es, die erfolgreiche Arbeit auch in der nächsten Saison fortzusetzen. Dies wird dann wahrscheinlich in der Hessenliga sein.

U15 – Keine Chance in Freiburg

SC Freiburg – KSV Baunatal 2:0 (1:0)

Am vergangenen Samstag trat man die weiteste Reise in der aktuellen Saison an. Man musste ganz in Richtung Süden zum sympathischen SC Freiburg. Die lange Strecke nahmen wir gemeinsam mit dem ICE in Angriff und fuhren um kurz nach 8 von Kassel-Wilhelmshöhe gen Freiburg.
In Freiburg erwartete uns tolles Wetter und eine tolle Stadt. Dennoch war man auch hier nicht zum Sightseeing, sondern war voller Hoffnung, endlich wieder punkten zu können. Das letzte Spiel gegen Wieseck machte Mut und auch das Hinspiel gegen Freiburg verlief weites gehend ausgeglichen.
In Freiburg musste man im Vergleich zum vorherigen Spiel auf Tim Hornig, Freddy Winter und Samuel Schäfer verzichten, dafür kam Noah Radler wieder zurück in die Mannschaft.

Die Geschichte des Spiels ist dennoch leider schnell erzählt und liest sich wie eine Wiederholung schon vorangegangener Spiele. Der SC war die klar dominierende Mannschaft über 70min hinweg. Dennoch kamen sie nicht zu sehr vielen Torchancen, da unsere Defensive es immer wieder schaffte mannschaftlich kompakt zu verteidigen. Beide Mannschaften taten sich auf dem relativ holprigen Geläuf schwer, weswegen auch der SC die Mitte des Spielfeldes größtenteils mied.
Wir schafften es insgesamt nur selten über die Mittellinie und wenn waren es wie so oft schlechte Entscheidungen oder zu wenig Unterstützung, um wirklich torgefährlich zu werden. So schaffte es Freiburg im Laufe des Spiels dennoch einige wenige Torchancen herauszuspielen. In der 1. Halbzeit war es ein Dribbling über links bis in den Strafraum hinein und ein Pass in den Rückraum, welcher zum 1:0 führte. In der 2. Halbzeit lief es recht ähnlich, dieses Mal aber über die andere Seite zum 2:0.
Der SC Freiburg spielte die Partie gekonnt und souverän runter, ohne wirklich in Gefahr eines Gegentreffers zu kommen. Wir mussten immer mal wieder improvisieren, so startete unser eigentlicher Innenverteidiger dieses Mal im Sturm. Zum Torerfolg sollte es leider nicht reichen.

Nun gilt es wie nach fast jedem Spiel. Mund abputzen und weitermachen und im nächsten Spiel wieder versuchen zu gewinnen oder zumindest zu punkten. Die Moral der Mannschaft ist bemerkenswerter Weise ungebrochen. In jedem Spiel tritt man an, um dieses Spiel auch zu gewinnen. Auch wenn es allzu häufig nicht funktioniert, es wird weiter versucht.

 

Aufstellung:

Blankenbach – Bruch (53.min Alili) – Berk (36.min Paul) – Hellmuth – Kniep – Radler (62.min Akin) – Si. Schäfer – Dashev – Haydari – Nickel – Kentel (47.min Kersten)

U15 verpasst Punktgewinn gegen Wieseck

KSV Baunatal – TSG Wieseck 0:2 (0:1)
 
Im 1. Spiel der Rückrunde bzw. der Abstiegsrunde verpasste die U15 des KSV nach einem sehr couragierten Auftritt einen Punktgewinn nur knapp und äußerst unglücklich.
Von Beginn an agierte man sehr emotional und keineswegs wie eine Mannschaft, die mit nur 4 Punkten am Tabellenende steht. Wieseck hatte immer mal wieder Probleme mit diesem Auftreten.
Das 0:1 passierte nach einem äußerst unglücklichen Abwurf unseres Torwarts, welcher zum Gegner ging und dieser im 16er nur noch querlegen musste. Dies war gleichzeitig auch eine der ersten Chancen im Spiel.
In der zweiten Halbzeit war man auch spielerisch besser im Spiel, konnte dies aber wieder einmal nicht in Tore ummünzen. Mehrfach rettete der starke Wiesecker Torwart und konnte so den Sieg der Wiesecker festhalten. Das 0:2 fiel Mitte der zweiten Halbzeit über einen Angriff über Außen.
Insgesamt ein größtenteils ausgeglichenes Spiel, in dem Wieseck die spielerisch bessere Mannschaft stellte, der KSV aber mit Leidenschaft und Entschlossenheit dagegenhielt. Selbst kam man wohl zu insgesamt mehr Torchancen, aber wie so oft schlug es nur im eigenen Gehäuse ein. Nichtsdestotrotz ist es immer wieder bewundernswert wie die Jungs nach jedem weiteren Rückschlag dennoch weiter machen und versuchen wieder ein Erfolgserlebnis zu erlangen.
 
Aufstellung:
Blankenbach – Berk (54.min Kersten) – Hellmuth – Winter – Kniep – Hornig (C) – Si. Schäfer – Sa. Schäfer (39.min Alili) – Dashev – Kentel (44.min Bruch) – Haydari (68.min Akin)

U15 – stellt sich vor

Rückblick/Ausblick:
 
Die U15 des KSV Baunatal spielt in dieser Saison erstmalig in der höchsten deutschen Spielklasse Regionalliga Süd. In dieser Liga treffen sie auf Mannschaften, die man normalerweise nur in den 1. und 2. Bundesligen Deutschlands sieht. Dahingehend ist es auf jeden Fall eine Besonderheit, aber gleichzeitig auch eine enorme Herausforderung für eine kleine Stadt mit einem „kleinen“ Verein in Nordhessen. Dementsprechend verlief die Hinserie auch eher durchwachsen, wenngleich man in einigen Spielen für Furore sorgen konnte. So stand man gegen Hoffenheim, Stuttgart oder Darmstadt 98 kurz vor Überraschungen. In der Rückserie tritt man in der Abstiegsrunde an gegen die 8 schwächsten Mannschaften der Hinserie. Dabei ist ein Nichtabstieg leider äußerst unwahrscheinlich.
Nichtsdestotrotz schaut man mit voller Vorfreude auf die kommenden Spiele gegen solche Hochkaräter und möchte noch die eine oder andere Überraschung anstreben.

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