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KSV-Baunatal - Hessenligist

Spielbericht – TSV Steinbach II – KSV Baunatal – 3:4

Das vierte ungeschlagene Spiel in Folge und gar der dritte Auswärtserfolg hintereinander. Eine tolle Bilanz steht derzeit zu Buche und die Mannschaft präsentiert sich zielstrebig sowie selbstbewusst.
Gegen die Regionalligareserve aus Steinbach ging es heiß her. In den ersten beiden Minuten gerieten wir stark unter Druck, konnten aber durch vereinte Kräfte das Gegentor gerade so verhindern. Schäfer, Schneider und Wilke retteten gegen aussichtsreiche Möglichkeiten des Gegners. So war es Leon Recker vorbehalten, das erste Tor des Tages zu erzielen. Durchaus sehenswert, mit der Hacke, vergoldete er einen schnellen Tempogegenstoß nach toller Vorlage von Tom Siebert. Bis zur Halbzeit ging es munter weiter. Jonas Springer erzielte mit einem feinen Schlenzer das 0:2. Wenig später musste sich unser Torhüter Jannick Wilke das erste Mal geschlagen geben. Nach einem weiteren schnellen Gegenstoß über Hüsseyin Cakmak wurde allerdings der Zwei-Tore-Vorsprung wiederhergestellt.
Nach der Halbzeit waren es zunächst wieder die Gastgeber, die aufs Tempo drückten und bis zur 62. Minute sogar verdient ausgleichen konnten. Nun hatte man das Gefühl, dass das Spiel gänzlich kippen könnte. Jedoch gelang dem agilen Cakmak mit seinem Doppelpack die erneute Führung zu erzielen. Bis zum Ende war es nun ein offener Schlagabtausch. Mit einer tollen Moral und der absoluten Bereitschaft dieses Spiele gewinnen zu wollen gelang es den Baunis die Führung über die Zeit zu bringen.
Wir hoffen, dass sich die aus dem Spiel angeschlagenen Spieler Cakmak, Recker und Springer zügig regenerieren können, denn es geht schon am Freitag im Heimspiel gegen die Amateure der Eintracht weiter. Wir erwarten euch um 20:00 Uhr im Parkstadion.
Weiter so, Baunis!
Baunatal: Wilke – Schneider, Schäfer, Künzel (47. Durak), Krengel – Borgardt – Cakmak (87. Üstün), Berninger-Bosshammer, Springer (87. Lorenzoni), Recker (38. Schmeer) – Siebert (70. Lindenthal)
Tore: 0:1 Recker (4.), 0:2 Springer (15.), 1:2 Noriega (23.), 1:3 Cakmak (33.), 2:3 Pöpperl (56.), 3:3 Noriega (62.), 3:4 Cakmak (69.)
Rot: Wirtz (86., Steinbach II) wegen groben Foulspiels.

Bild: 2-Facher Torschütze Cakmak

Vorverkauf für das Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt II am 30.09. läuft!

Ab sofort können Tickets für das Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt II am 30.09.22 in der Geschäftsstelle erworben werden.

Vereinsmitglieder erhalten einen Rabatt.

Spielbericht – Rot Weiß Hadamar – KSV Baunatal – 0:3

Zweiter Auswärtssieg binnen drei Tagen

 

Mit unveränderter Aufstellung traten wir beim Tabellenvorletzten in Hadamar an.

 

In der ersten Halbzeit gab es Chancen auf beiden Seiten. Leider konnten wir die Chancen durch Leon Recker und Tom Siebert nicht nutzen. Auf der Gegenseite musste unser Torwart Yannik Wilke zweimal retten.

 

In der zweiten Halbzeit gingen wir sehr schnell in Führung. In der 46. Minute passte Hüseyin Cakmak den Ball scharf nach innen und ein Abwehrspieler traf mit einem Eigentor zum 1:0 für uns.

In der 75. war es erneut Cakmak, der sich über die Seite durchsetzte und den Ball auf Jonas Springer zurückpasste. Dieser traf eiskalt in den Winkel zum 2:0. Zum Schluss belohnte sich Cakmak selbst für seine starke Leistung mit seinem Tor zum 3:0 in der 80 Minute.

Mit zwei Auswärtssiegen sieht die Tabelle nun etwas erfreulicher aus und wir freuen uns auf das Duell mit dem Tabellenführer Friedberg am kommenden Samstag im Parkstadion.

 

Wir hoffen auf zahlreiche Unterstützung!

 

Aufstellung: Wilke – Schneider- Blahout- Schäfer (Künzel) – Krengel (Durak) – Borgardt – Springer – Recker (Lindenthal) – Berninger Bosshammer – Cakmak (Neufang) – Siebert (Schmeer)


Quelle Bild: HNA

Spielbericht – SV Adler Weidenhausen – KSV Baunatal – 2:3

Derbysiege sind schön

Nach zwei Niederlagen in Folge kam das Derby in Weidenhausen genau zur richtigen Zeit. Die Mannschaft, das Trainerteam sowie die sportliche Leitung analysierte im Vorfeld viel und arbeitete die beiden vergangenen Spiele optimal auf.

Von Beginn an zeigten die Baunis, dass sie an diesem Abend als Gewinner vom Platz gehen und die letzten Spiele vergessen machen wollten. Von Verunsicherung keine Spur. Dennoch ging zunächst die Heimmannschaft in Führung. Der ehemalige Baunataler Jugendspieler Moritz Krug erzielte das 1:0 (10. Min.).

Nun gab es zahlreiche Chancen auf Baunataler Seite. Jedoch brachten Cakmak und Recker den Ball nicht im Tor unter. Unser Kapitän Daniel Borgardt machte es in der 19. Minute besser. Nach einem Freistoß durch Patrick Krengel erzielte er den Ausgleich per Kopf. Weitere Chancen bis zur Pause wurden ansehnlich erspielt, blieben aber ungenutzt. Wie die erste Halbzeit endete, begann auch der zweite Abschnitt. Die Baunis rannten immer wieder unermüdlich an und drücken aufs Gaspedal. Immer wieder gelang es ihnen über die schnellen Angreifer Cakmak, Recker, Berninger-Bosshammer und Siebert gefährliche Situationen zu kreieren. In der 58 Minute wurde die Mannschaft endlich mit dem Führungstor belohnt. Nach feinem Zuspiel von Jonas Springer, erzielte Leon Recker sein erstes Hessenligator und krönte seine persönliche Bestleistung. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle. Nur wenige Minuten später konnte Dominik Schneider mit einem fulminanten Fernschuss die Führung ausbauen (62. Min.). Acht Minuten später gelang Weidenhausen durch Kilian Krug, ebenfalls ehemaliger Baunataler, der Anschlusstreffer.

Die Baunis dominierten aber die Schlussphase und ließen im Anschluss nichts mehr anbrennen.

Der zweite Derbysieg in dieser Saison hat deutlich gezeigt, was in der Mannschaft steckt. Eine geschlossene Mannschaftsleistung führte zum Sieg und den verdienten drei Punkten. An dieser Leistung müssen sich die Jungs nun messen lassen. Wir freuen uns auf das Auswärtsspiel am Samstag in Hadamar und wünschen uns einen weiteren Auswärtserfolg.

 

Spielbericht – KSV Baunatal – 1. FC Hanau 93 – 0:0

Es war das erwartet schwere Heimspiel gegen eine spielerisch starke Hanauer Mannschaft.

Die Mannschaft um Kapitän Daniel Borgardt fand aber durch hohes Pressing ein Mittel, um die Hanauer Spielfreude nicht zur Entfaltung kommen zu lassen und so arbeitete sich der KSV immer mehr ins Spiel und kam in der Folge zu den besseren Tormöglichkeiten.

Die gut organisierte Abwehr um Maximilian Blahout und Felix Schäfer entschärften bis auf eine Möglichkeit, die Torwart Felix Bachmann in der 87. Minute parierte alle Hanauer Angriffe.

Mit zunehmender Spielzeit merke man dem KSV den Willen, auch das dritte Heimspiel in Folge gewinnen zu wollen an, leider wurden die besten Chancen auf das 1:0 nicht genutzt und das Gehäuse von Gästekeeper Brao schien unbezwingbar.

So trennte man sich gegen Hanau mit einem 0:0 unentschieden. Der KSV bleibt im heimischen Parkstation weiter ungeschlagen und ohne Gegentor, auf dieser Serie lässt sich aufbauen und es macht wieder Spaß, Spiele im Parkstation zu verfolgen, denn die Mannschaft ist bereit, alles aus sich herauszuholen um als Team das Parkstation zu einer Festung zu machen.

 

Mannschaftsfoto KSV Baunatal 22/23

O.v.l. Bernd Franke (Betreuer); Felix Schäfer; Berke Durak; Hüseyin Cakmak; Jonas Springer; Dominik Schneider; Tom Siebert; Niklas Künzel; Recep Demircan (Betreuer); Merle Scheunert (Physiotherapeutin)

 

M.v.l. Oliver Kotula (Fitnesstrainer); Jan Schäfer (Torwarttrainer); Daniel Borgardt; Maximilian Blahout; Patrick Krengel; Leon Lindenthal; Julian Berninger-Bosshammer; Manuel Pforr (Sportlicher Leiter); Sebastian Stede (Teammanager); Christoph Pforr (Co-Trainer), Tobias Nebe (Trainer); Dominik Schaumburg (Sportlicher Leiter)

 

U.v.l. Fatih Üstün; Johann Klein; Basel Kadamy; Markus Tare Neufang; Felix Bachmann; Jonas Flörke; Yannick Wilke; Tom Leinhos; Marco Mandelka; Leon Recker; Justin Wroblewski

 

Es fehlen: Sebastian Schmeer und Nicolai Lorenzoni

1. Mannschaft – 2:2 zum Auftakt in Dietkirchen

Im ersten Saisonspiel erzielten wir ein 2:2 im Auswärtsspiel bei der TuS Dietkirchen.In einem sehr packenden und guten Hessenligaspiel trennten sich der TuS Dietkirchen und der KSV Baunatal 2:2.Die erste halbe Stunde zeigte unserer Mannschaft eine sehr gute Leitung und ging hochverdient mit 2:0 in Führung. Immer wieder überbrückten die Baunis im hohen Tempo das Spielfeld und kamen zu zahlreichen Tormöglichkeiten. Zudem konnte sich unser Neuzugang Yannick Wilke auszeichnen und entschärfte eine hochkarätige Torchance durch einen tollen Reflex.Julian Berninger Bosshammer traf zur verdienten Führung nach einer Ecke von Patrick Krengel per Kopf in der 17. Minute. Bereits in der 25 Minute konnte Hüseyin Cakmak nach einem blitzsauberen Angriff über Leon Recker und Tom Siebert auf 2:0 erhöhen.In den folgenden Minuten hatten wir weitere gute Chancen und hätten hier das entscheidende dritte Tor erzielen müssen.Leider kam Dietkirchen durch einen Konter zum Anschlusstreffer und hatte in der Folgezeit einige Chancen zum Ausgleich, die jedoch entweder durch Yannick Wilke oder letzten Einsatz der Abwehrspieler verhindert werden konnten.Kurz vor der Halbzeit hatten wir noch die große Chance auf das 3:1. Leider vergaben wir diese und so ging es mit der knappen Fügung in die Halbzeit.Zur zweiten Halbzeit mussten wir zweimal verletzungsbedingt wechseln.Dominik Schneider und Niklas Künzel mussten den Platz verlassen.Bei hochsommerlichen Temperaturen erzielte Dietkirchen in der 53. Minute den Ausgleich durch einen Kopfball.Nun war es ein offenes Spiel mit guten Torchancen auf beiden Seiten.In den letzten 10 Minuten hatten wir großes Pech. Zweimal Cakmak und Felix Schäfer scheitern am Pfosten, am gegnerischen Abwehrbein oder am starken Torhüter der TuS.So blieb es beim 2:2.Die Mannschaft zeigte einen leidenschaftlichen und mannschaftlich geschlossenen Auftritt und war sichtlich geknickt nach dem Abpfiff, da sie sich mehr vorgenommen hatte. Dennoch lässt sich auf der gezeigten Leistung aufbauen. Dieser Auftritt macht Mut für das anstehende Derby gegen Weidenhausen.Erwähnenswert sind die Hessenliga-Debüts von Yannick Wilke, Tom Siebert und Tom Leinhos.Einen großen Dank an die Annos für ihre lautstarke Unterstützung vor Ort! Kein Weg ist zu weit.Bereits am kommenden Mittwoch geht es im Derby gegen Weidenhausen im Parkstadion um 19:00 Uhr weiter und wir hoffen auf zahlreiche Unterstützung, um den ersten Saisonsieg einfahren.Aufstellung: Wilke- Krengel, Blahout, Künzel (Leinhos), Schneider (Üstün), Schäfer , Borgardt, Recker, Berninger- Bosshammer (Lindenthal) Cakmak, Siebert (Lorenzoni)

 

Mannschaftsvorstellung bei Glinicke

Der KSV Baunatal steckt in der heißen Phase der Vorbereitung auf die neue Saison. Und heiß ist auch das richtige Stichwort für die Mannschaftsvorstellung des Fußball-Hessenligisten. Diese fand am Mittwochabend bei Temperaturen um die 38 Grad beim Sponsor im Autohaus Glinicke Baunatal statt.

Trotz der hohen Temperaturen waren mehr als 100 Zuschauer – unter ihnen Sponsoren, Vereinsmitglieder und Fans – zur Teampräsentation gekommen.

„Ich bin überwältigt, wie viel hier los ist. Bei einer Raumtemperatur von geschätzt 45 bis 50 Grad sind so viele gekommen, die sich für unsere Mannschaft interessieren“, freute sich Trainer Tobias Nebe, der den früheren Bundesliga-Coach und Baunatals Ex-Spieler Andre Schubert ganz besonders begrüßte. „Wir haben eine tolle Mannschaft, eine super Altersstruktur und alle Leistungsträger gehalten. Schon seit Jahren haben wir Spieler mit einer hohen Identifikation“, sagte Nebe und fügte im Hinblick auf die vergangene Serie hinzu, in der der KSV in die Abstiegsrunde musste: „Das ist der Charme am Fußball: Die letzte Saison war unterirdisch, aber jetzt starten wir wieder von null.“

Bevor der Trainer das Mikrofon bekam, stellten die Sportlichen Leiter Manuel Pforr und Dominik Schaumburg die Mannschaft vor. Und begannen mit einem kurzen Rück- und Ausblick. „Die vergangene Saison war Mist, wir sind mit einem dicken blauen Auge rausgekommen. In dieser Spielzeit wollen wir es besser machen“, sagte Schaumburg, und Pforr ergänzte: „Wir haben darauf geachtet, ein homogenes Team zusammenzustellen. Unser Kader hat nun eine höhere Qualität und ist bereit, durch Höhen und Tiefen zu gehen.“

Die Spieler hatten von den Verantwortlichen für die Vorstellung eine Aufgabe bekommen: Jeder sollte den Zuschauern eine Sache mitteilen, die diese unbedingt über ihn wissen müssen. Und so wurde die Präsentation der Akteure um die elf Neuzugänge (siehe Hintergrund) eine sehr unterhaltsame Angelegenheit. Das Publikum erfuhr unter anderem, dass Felix Bachmann der Größte im Kader ist, Johann Klein öfter mal die Frisur wechselt, Dominik Schneider beim KSV schon jede Position außer Torhüter gespielt hat und Jonas Springer am liebsten in jedem Spiel einen Fallrückzieher macht.

Sympathisch war auch der kurze Auftritt von Neuzugang Markus Tare Neufang. „Ich habe nigerianische Wurzeln. Das heißt, ich bin sehr schnell“, sagte der 23-Jährige und sorgte für große Erheiterung. Stürmer Hüseyin Cakmak griff Neufangs Aussage später auf: „Markus ist zwar schnell, aber ich bin schneller.“ Und für die Krönung sorgte dann der neue Athletiktrainer Oliver Kotula: „Wir wissen ja jetzt, dass Hüseyin und Markus schnell sind. Meine Aufgabe ist es, dass die anderen Spieler genau so schnell werden wie die Beiden.“ Für einen Lacher sorgte auch Patrick Krengel, der dem Publikum verriet: „Tatsächlich ist zu meiner rechten mein Arbeitsplatz“, sagte der Außenverteidiger, der auf einen Schreibtisch zeigte, auf dem sein Namensschild stand.

Aber mit welchem Saisonziel geht der KSV in die Hessenliga, die zum gewohnten Modus zurückkehrt? „Wir wollen in das obere Tabellendrittel“, sagte Nebe, der mit Christoph Pforr einen neuen Co-Trainer hat, nach der Teamvorstellung. „Es ist aber eine schwere Vorbereitung. Wir hatten viele Verletzte, Kranke sowie Urlauber und noch nicht einmal mit dem kompletten Kader trainiert.“

 

Quelle: HNA vom 22.06.2022

Neue sportliche Leitung beim KSV Baunatal

Nach dem Rücktritt von Matthias Kepper übernehmen mit sofortiger Wirkung Dominik Schaumburg und Manuel Pforr die sportliche Leitung beim KSV Baunatal. Wir wünschen euch viel Erfolg bei eurer neuen Aufgabe. Dominik und Manuel werden sich die Aufgaben rund um die Senioren aufteilen und gemeinsam die Zukunft des KSV Baunatal weiterentwickeln.

Wir möchten uns an dieser Stelle aber auch ganz herzlich bei Matze für die zwei intensiven Jahre beim KSV bedanken. Wir wünschen dir alles Gute für deine sportliche Zukunft.

 

KSV bleibt ungeschlagen – 4 Punkte am Doppelspieltag

Mittwoch 06.04.

KSV Baunatal – SV Zeilsheim 1:1

Das wäre beinahe schiefgegangen: 97 Minuten liegt der KSV Baunatal gegen den SV Zeilsheim 0:1 zurück. Doch dann rettet ein Elfmeter von Hüseyin Cakmak das ganz späte Unentschieden. Der KSV bleibt durch das 1:1 (0:1) in der Aufstiegsrunde der Fußball-Hessenliga damit ungeschlagen.

Dabei tun sich die Baunataler gegen die Gäste aus Südhessen lange schwer, haben bereits in der Anfangsphase Probleme. Der KSV hat in der ersten Viertelstunde zwar mehr Ballbesitz, wirklich etwas damit anstellen kann er aber nicht. Zeilsheim steht defensiv gut, läuft früh an. Und kommt in der Offensive zu Chancen. Die erste ist noch ein kleines Zufallsprodukt: Ein langer Ball von der linken Seite schlägt beinahe hinter KSV-Torwart Jonas Labonte ein, weil der Schlussmann ein Stück zu weit vor seinem Tor steht. Mit der linken Hand wischt er den Ball gerade so ins Aus – das war knapp (12.). Kurz darauf tanzt Zeilsheims Deniz Pekgüzelyigit die KSV-Verteidigung aus, Labonte kann den anschließenden Schuss parieren (15.).

Im zweiten Durchgang versucht Baunatal, direkt etwas mehr Druck auszuüben. Das Spiel erinnert in dieser Phase jedoch weiterhin an große Teile der ersten Halbzeit. Baunatal hat den Ball, weiß mit dem aber nicht allzu viel anzufangen, ist in der Offensive gegen couragiert verteidigende Gäste viel zu harmlos, hat keine Ideen.

Aufregung dann in der 58. Minute: Baunatals Cakmak behauptet im gegnerischen Strafraum den Ball, wird umgerannt. Glück für Zeilsheim, dass Schiedsrichter Haustein da nicht auf den Elfmeterpunkt zeigt.

Das Baunataler Tor muss also ohne Strafstoß her – zumindest vorerst. Schmeer versucht es aus der Drehung – geblockt (65.). Gefährlicher wird der KSV nicht, findet gegen immer tiefer stehende Zeilsheimer einfach kein Mittel. Stattdessen muss Baunatal bei einem Konter aufpassen, nicht noch höher in Rückstand zu geraten: Yassine Maingad vergibt frei vor Labonte (66.).

In der Schlussphase wirft der KSV nochmal alles rein, will zumindest einen Punkt retten. Cakmaks Schlenzer fliegt knapp über das Tor (83.), der einschussbereite Schmeer kommt nicht an den Ball (87.) Geht hier noch was? Ja, und zwar ganz spät. Es gibt acht Minuten Nachspielzeit, noch eine Flanke in den Gästestrafraum. Handspiel, Elfmeter. Cakmak tritt an, bleibt cool. Und rettet seinen KSV (90.+8).

KSV: Labonte, Schneider, Künzel, Blahout, Durak (65.Springer), Schäfer, Gül (61.Boukhoutta), Lorenzoni, Cakmak, Schmeer, Üstün (61.Krengel)

Quelle: HNA Sport KSV Baunatal spielt in der Fußball-Hessenliga 1:1 gegen Zeilsheim (hna.de)

Sonntag 10.04.

FV Bad Vilbel – KSV Baunatal 1:2

Der FV Bad Vilbel steht in der Fußball-Hessenliga mit dem Rücken zur Wand. Beim 1:2 gegen den KSV Bauantal ärgern sich die Brunnenstädter über Gegentore, die »nie und nimmer« hätten fallen dürfen, wie Trainer Mustafic sagt.

(ub). Weil für die Fußballer des FV Bad Vilbel in der Hessenliga-Abstiegsrunde quasi jede Partie einem Endspiel gleicht, stand das Team von FV-Trainer Amir Mustafic auch zu Hause gegen den KSV Baunatal unter enormem Zugzwang. Das Problem dabei: Die nach zwei Siegen und zuletzt drei Remis seit Anfang März noch ungeschlagenen Nordhessen konnten der Begegnung im Wetterauer Süden recht entspannt begegnen und galten unter Kennern der Szene vorab als Favorit. Die Experten lagen richtig: Während die Brunnenstädter nach der 1:2 (0:2)-Heimpleite mehr denn je mit dem Rücken zur Wand stehen, verbesserte sich Baunatal im Gesamtklassement auf Platz zwei und kann in Sachen Klassenerhalt fast schon Vollzug melden.

Damit lag der FV-Übungsleiter durchaus richtig: Der frühe Rückstand in der neunten Minute resultierte aus einem Eigentor Dominik Emmels nach Patrick Krengels Ecke, und beim 0:2 (25.) durch den agilen Hüseyin Cakmak, der Maximilian Blahouts Befreiungsschlag aus der eigenen Abwehr mit schnellem Antritt und feiner Technik zu nutzen verstand, hielt die grün-weiße Defensive Tiefschlaf. Julian Berninger-Bosshammer (4./Kopfball) und Felix Schäfer (6./Distanzschuss) hätten für den KSV ebenfalls in die Vollen treffen können, verzogen jedoch um wenige Zentimeter. Derweil kam von Bad Vilbel in der Offensive zu wenig: Zwei Schrägschüsse von Ayoub Lahchaychi (13.) und Filip Cirpaci (20.), beide abgefeuert aus spitzem Winkel, parierte Gäste-Keeper Jonas Labonte reaktionsschnell – mehr war nicht.

FV Bad Vilbel: Orband – Emmel, Safaridis, Alik (46. Bauscher) – Böger (46. Shimoda), Gashi, Knauer, Okuno – Lahchaychi, Ushiyama, Cirpaci (63. Thielmann).

KSV Baunatal: Labonte – Künzel, Blahout, Schneider – Schäfer, Springer, Krengel, Lorenzoni – Berninger-Bosshammer (87. Durak) – Boukhoutta (63. Üstün), Cakmak (79. Dag).

Quelle: FV Bad Vilbel: Mit dem Rücken zur Wand (wetterauer-zeitung.de)

Auswärtspunkt in Friedberg

Punkteteilung hilft nur Baunatal

Türk Gücü Friedberg hat in der Abstiegsrunde der Hessenliga unter dem neuen Trainer Enis Dzihic zum zweiten Mal in Folge ein Unentschieden erreicht. Nach dem 1:1 (0:0) gegen den Tabellenzweiten KSV Baunatal bleiben die Friedberger aber auf einem Abstiegsplatz stecken. 

Bei Temperaturen um die 20 Grad wurde bei herrlichem Sonnenschein auf dem Rasenplatz gespielt. Die Gastgeber mussten auf den afghanischen Nationalspieler Masih Saighani verzichten, der auf Länderspielreise war. Bei den Gästen aus Nordhessen war die Personallage im Vorfeld kritisch, deswegen konnte KSV-Trainer Tobias Nebe auch mit dem Punkt leben, führte aber aus: „Wir haben sehr viele Ausfälle durch angeschlagene Spieler, sodass wir gestern noch gar nicht wussten, wer hier überhaupt mitfahren kann.“ Sebastian Schmeer habe sich gestern noch fit spritzen lassen, um sich auf der Bank zur Verfügung zu stellen. Die Gäste spürten aufgrund der Tabellenlage nicht den maximalen Druck, anders Friedberg, das unter Zugzwang stand.

Viele Höhepunkte gab es nicht im ersten Abschnitt. Baunatal reklamierte in der 10. Minute einen Foulelfmeter an Hüseyin Cakmak, doch Schiedsrichter Thorsten Eick erkannte keine Regelwidrigkeit. Auf der anderen Seite sprang ein Freistoß von Patrick Schorr tückisch auf. KSV-Torhüter Kim Sippel, der hinterher einige Unsicherheiten offenbarte, klärte zur Ecke. Verletzungsbedingt musste Friedberg schon in der 16. Minute Daisuke Fukuhara auswechseln, es kam Flügelflitzer Kamil Yikilmaz, der im zweiten Durchgang in der 77. Minute wieder ausgewechselt wurde, was Dzihic auf Nachfrage nicht als „Höchststrafe“ verstanden wissen wollte: „Kamil hat sehr viele Meter nach hinten und vorne gemacht. Ich wollte mit Lee noch einen neuen Impuls bringen. Das ist alles.“ Im zweiten Abschnitt verhängte der Unparteiische nach einer Stunde einen Handelfmeter, als Baunatals Berke Durak der Ball gegen die Hand sprang. 

TGF-Torjäger Noah Michel scheiterte zunächst vom Punkt an Sippel, traf aber im Nachschuss zum 1:0 (61.). Zuvor hatten die Wetterauer zwei Mal vergeblich nach vermeintlichen Handspielen Elfmeter gefordert. Lange hielt die Führung nicht, denn Baunatal erzielte durch Cakmak mit einem Schuss aus der zweiten Reihe zeitig den Ausgleich (68.). und hätte durch Fatih Üstün auch noch zum Siegtreffer kommen können. Kurios: Den einzigen Platzverweis kassierte der Sportliche Leiter der Friedberger Sinan Karanfil. Aus Frust schlug er den Ball an der Seitenlinie volley weg. Der Unparteiische vermutete zunächst einen Zuschauer im Innenraum, fragte nach Karanfils Funktion und zückte wegen unsportlichen Verhaltens die Rote Karte (78.). 

 

Die Gäste versuchten im zweiten Abschnitt höher anzulaufen, was ihnen nicht gelang. Sie hätten aber durchaus mit etwas Glück hinten raus das Spiel gewinnen können. Am Ende tauchte aber auch der Friedberger Michel einmal noch gefährlich vor dem Gästegehäuse auf und war dann mit seiner Auswechlung in der Nachspielzeit nicht einverstanden. Dzihic war unterdessen mit dem kompakten Auftritt in den ersten 70 Minuten zufrieden: „Baunatal hat zweimal auf das Tor geschossen bis zum 1:1. Jeder von uns hätte gerne den Sieg gesehen, aber jetzt heißt es weiter machen. Wir müssen uns aber mal belohnen. Den Kopf in den Sand stecken ist nicht meine Mentalität, deswegen ziehe ich das positive aus dem Spiel.“

 

Statistik

Türk Gücü Friedberg: Koob; Eren, Dudda, Häuser, Schorr – Henrich, Usic – Fukuhara (16. Yikilmaz/77. Lee), Jost, Imek – Michel (90.+2 Mahmudov).
KSV Baunatal: Sippel; Wilhelm (66. Recker), Schneider, Künzel, Durak – Schäfer (86. Bandowski), Berninger, Üstün, Blahout – Gül (60. Schmeer), Cakmak.
Schiedsrichter: Thorsten Eick (Alsfeld).
Zuschauer: 137.
Tore: 1:0 Noah Michel (61.), 1:1 Hüseyin Cakmak (68.).
Rote Karte: Friedbergs Sportlicher Leiter Sinan Karanfil wegen unsportlichen Verhaltens (78.).
Besonderes Vorkommnis: Baunatals Torhüter Kim Sippel hält Foulelfmeter von Friedbergs Noah Michel (61.).

 

Quelle: www.torgranate.de

link: Hessenliga: Unentschieden hilft nur dem KSV Baunatal | Hessenliga (torgranate.de) 

 

KSV punktet weiter

KSV Baunatal – Viktoria Griesheim 2:2  (2:2)

KSV Baunatal sichert sich im heimischen Parkstadion einen Punkt gegen Viktoria Griesheim.

Kopfschütteln herrschte im Parkstadion schon während der Partie. Kopfschütteln herrschte bei Spielern, Verantwortlichen und Zuschauern des KSV Baunatal auch nach dem Abpfiff. 2:2 (2:2) hatte sich der Fußball-Hessenligist im Heimspiel der Abstiegsrunde vom SC Viktoria Griesheim getrennt und dabei nicht im Mindesten an die guten Vorstellungen der letzten Wochen angeknüpft.

Schon vor dem Anpfiff hatte Trainer Tobias Nebe gewarnt. „Bei uns besteht ja immer mal die Gefahr, nach guten Leistungen wieder in Gefälligkeit zu verfallen“, sagte er. Fraglich, ob es diese Untugend war, die das Baunataler Spiel lähmte. Fakt ist, dass dem KSV trotz allen Bemühens kaum etwas glückte und Harmonie und Abstimmung fehlten. Dabei stand erstmals seit längerer Zeit eine nominell starke Elf auf dem Platz, in der keiner aus Personalnot auf einer ihm fremden Position aushelfen musste. Normalform erreichte kaum jemand.

„Wir waren unkonzentriert. Und ungeduldig, wenn wir die Angriffe ruhig hätten ausspielen müssen. Besonders, als wir in Überzahl waren“, merkte Nebe an. Nach Gelb-Rot für Aryan Assar (60.) stand die Viktoria nur noch zu zehnt auf dem Platz, ohne dass die Gastgeber davon profitierten. Zu zwingenden Möglichkeiten kamen sie nicht mehr, das Duell trudelte dem Abpfiff entgegen.

 

Viel zu bieten hatte die Begegnung auch vor der Pause nicht, durch die vier Treffer aber etwas höheren Unterhaltungswert. Ein Schuss von Patrick Stumpf nach einem Abpraller in der KSV-Deckung brachte das 1:0 für die Südhessen (20.), ehe Sebastian Schmeer nach Vorarbeit von Patrick Krengel ausglich (26.). Wer auf Baunataler Seite nun auf die Wende gehofft hatte, sah sich enttäuscht. Nach einem Foul im Luftkampf verwandelte Alexandru Paraschiv den fälligen Strafstoß für Griesheim zur erneuten Führung (29.). Doch wieder kam der KSV zurück. Diesmal flankte Schmeer, und Felix Schäfer brachte den Ball im Nachsetzen zum 2:2 im Tor unter (38.).

 

„Wir hatten keinen Rhythmus und haben nie Druck aufgebaut. Andererseits haben wir ja Spiele in Überzahl auch schon immer mal hergegeben“, sagte der lang verletzte Mittelfeldmann. Erstmals seit dem ersten Spieltag stand er wieder über 90 Minuten auf dem Platz. Und nicht nur das, denn Schäfer gab Überraschendes preis: „Seit Beginn der Saison 2019/20 habe ich überhaupt nur 22 Spiele gemacht.“ Nicht verwunderlich also, dass dem Mittelfeldmann die frühere Präsenz fehlte. Immerhin ist, zum Glück für den KSV, sein Torriecher noch vorhanden.

Trotz aller negativen Eindrücke gab es auch Positives, obwohl die Siegesserie unterbrochen wurde. Schließlich blieben die Baunataler im fünften Spiel in Folge ungeschlagen, liegen weiter um acht Punkte vor den Abstiegsrängen und hielten ihren seit dem 7. November sieglosen Gegner Griesheim auf Distanz. Was auch Nebe nur zu gut wusste: „Ich bin schon ein bisschen enttäuscht, aber letztlich können wir nach dieser zerfahrenen Partie mit einem Punkt gut leben.“ Und allmählich wurde aus dem Baunataler Kopfschütteln Gelassenheit. (Wolfgang Bauscher)

Text und Bild : HNA 21.03.2022

KSV Baunatal holt Punkt ohne Glanzleistung | Regionalsport (hna.de)

Baunis starten gut ins Jahr 2022

Nach dem das Ziel Aufstiegsrunde im Jahr 2021 bereits verpasst wurde, sammelten die Baunis neue Kraft über die Winterpause. Nach einer guten Vorbereitung und guten Testspielergebnissen (u.a. 7:1 gegen Türkgücü Kassel und 2:0 gegen OSC Vellmar) war man bereit für das Nachholspiel gegen Buchonia Flieden.

Auf holprigen Untergrund gewannen die Baunis am 26.2. mit 5:4 am Fliedener Weiher (Tore: Wieczorek, Schmeer, Krengel, Üstün, Bandowski). Ein absoluter Arbeitssieg und eine tolle Moral der Mannschaft in einem unglaublich spektakulären Hessenliga Spiel. Damit verbessern sich die Baunis auf Platz 3 der Abstiegsrunde, welche kommende Woche startet.

Das erste Duell der Abstiegsrunde brachte mit RW Walldorf (2.) eine Top Adresse aus der Hessenliga ins Parkstadion:
In einem hochklassigen Duell  feierten die Baunis mit 2:1 (2x Schmeer) einen am Ende verdienten Heimsieg und überholten dadurch die Gäste aus Walldorf in der Tabelle.

Am zweiten Spieltag mussten die Baunis zum VfB Ginsheim (12.). 175 KM in den Süden und mit 3 Punkten zurück. In einem hitzigen Spiel auf Kunstrasen , konnten die Baunis am Ende mit 2:1 die 3 Punkte mit nach Nordhessen nehmen. Gegen den Tabellenletzten reichten am Ende , die beiden Treffer aus der ersten Halbzeit (Berninger, Cakmak) zum Sieg. Gut gelaunt machte man sich danach auf die 2,5 Stündige Rückreise.

Damit ist der Auftakt in die Abstiegsrunde gelungen. Aktuell hat der KSV mit 23 Punkten und Platz 2 eine gute Ausgangsposition für den Klassenerhalt in der Lotto Hessenliga.

Die nächsten Spiele:
19.März     Heimspiel – Viktoria Griesheim
26.März     Auswärts – Türkgücü Friedberg
02.April     Heimspiel – SV Zeilsheim
10.April     Auswärts – FV Bad Vilbel

Kreispokal Sieger 2021

Mit einem 3:0 Sieg beim OSC Vellmar. gewannen die Baunis den Kreispokal 2021.

 

Kreispokal Sieger 2021

Mit einem 3:0 Sieg beim OSC Vellmar, holen die Baunis den Titel in die VW – Stadt

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Sieg im Kreispokal vs. OSC Vellmar

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